Zierliche Göre dreht bei interrassischem Blaskonzert völlig durch
Zierliche Göre dreht bei interrassischem Blaskonzert völlig durch. Die Luft ist dick von Bier und Sommer, ein Bläserquintett spielt in der Ferne. Ich sitze hier, am Rande des Rasens, und plötzlich… er. Dieser dicke, saftige Sack drängt sich an mich heran. Ich versuche, ihn zu weisen, aber es ist zwecklos. Er hat mich fest im Griff. Seine Hand, grob und warm, schmiegt sich um meinen Hals. Ich spüre, wie die Hitze in mir aufsteigt, ein wilder Drang, der mich überwältigt. Er zieht mich näher, bis meine Lippen seine Spitze berühren. Ein Kuss, rau und ungestüm, löst einen Sturm in meinem Körper aus. Ich schließe die Augen und lasse mich von der Welle treiben. Das Konzert klingt immer weiter in der Ferne, aber hier, in diesem Moment, gibt es nur ihn und mich. Und diesen unbändigen Drang nach mehr.