Die Unvermeidliche Unterwerfung
Die Unvermeidliche Unterwerfung Dunkelheit. Nur ein schwacher Lichtschein beleuchtet mein Gesicht. Ich sitze hier, eingehüllt in einen dunklen Anzug, die Krawatte locker um den Hals. Die Augenringe sind tief, das Gesicht müde. Doch die Hände… meine Hände spüren das Verlangen. Sie zupfen an der Krawatte, lösen sie Stück für Stück. Ein langsames, fast schon höhles Knistern ist zu hören, als sich das Stoffstück von meinem Hals löst. Die Haut darunter fühlt sich rau an, warm. Ich spüre die Spannung in mir, das Drängen, das Verlangen nach Kontrolle, nach Beherrschung. Es ist ein Kampf, aber ich weiß, dass dieser Abend anders sein wird. Ein Abend der Unterwerfung, des Loslassens. Die Krawatte liegt auf dem Boden, ein Symbol für meine Kapitulation. Ich lasse sie fallen und spüre, wie sich die Spannung in meinem Körper löst. Der erste Schritt ist getan.